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Trotz sinkender EEG-Umlage: Strompreise bleiben weiter hoch

Heidelberg. Die Strompreise in Deutschland werden auch im kommenden Jahr hoch bleiben. Zwar sinkt die EEG-Umlage im kommenden Jahr um rund 3 Cent pro Kilowattstunde. Doch wegen hohen Großhandelspreisen und steigenden Netzgebühren zeichnet sich keine deutliche Entlastung für die Haushalte ab. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Vergleichsportals Verivox.

Strompreise aktuell auf Allzeithoch

Im Oktober 2021 liegt der durchschnittliche Strompreis für Haushalte bei 31,38 Cent/kWh und damit höher als jemals zuvor. Die Absenkung der EEG-Umlage von 6,5 Cent/kWh auf 3,72 Cent/kWh würde den aktuellen durchschnittlichen Strompreis um rund 11 Prozent senken.

Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.500 kWh würde um rund 50 Euro entlastet. Bei einem Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh läge die Entlastung bei rund 132 Euro. Fällt der Stromverbrauch mit 6.000 kWh noch höher aus, beispielsweise weil das Wasser elektrisch erwärmt wird, könnte die jährliche Einsparung rund 198 Euro betragen.

EEG-Senkung wird durch Netzgebühren und Großhandelspreise ausgeglichen

„Die Senkung der EEG-Umlage bedeutet jedoch nicht, dass die Strompreise für die Kunden automatisch sinken. Denn gleichzeitig sind die Beschaffungskosten der Stromversorger deutlich gestiegen und auch bei den Netzentgelten zeichnen sich Erhöhungen ab“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.

„Daher gehen wir davon aus, dass die Strompreise auch im kommenden Jahr ihr aktuelles Rekordniveau halten werden oder zumindest nicht spürbar sinken. Wenn von der neuen Bundesregierung keine deutlichen Impulse wie beispielsweise die Abschaffung der EEG-Umlage kommen, werden die deutschen Haushalte weiterhin die weltweit höchsten Strompreise bezahlen.“

Die Großhandelspreise für Strom haben in den ersten Oktoberwochen historische Höchststände erreicht, die sich vor allem durch starke Preissteigerungen bei Öl, Gas und Kohle erklären lassen. Damit steigen die Einkaufskosten der Energieversorger für das kommende Jahr je nach Beschaffungsstrategie um rund ein Viertel an.

Bei den Stromnetzgebühren, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen, zeichnet sich ebenfalls ein Anstieg ab. Die aktuell veröffentlichten vorläufigen Entgelte der Netzbetreiber für das kommende Jahr liegen rund 4 Prozent höher als bisher.

„Durch die gestiegenen Beschaffungskosten und höheren Netzentgelte wird die Senkung der EEG-Umlage aufgefressen und die Stromkosten bleiben ungefähr gleich“, sagt Thorsten Storck. „Ohne weitere Senkungen der Steuern, Abgaben und Umlagen erwarten wir keine flächendeckende Entlastung bei den Strompreisen für die Haushalte im kommenden Jahr.“

Methodik

Für die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte wurde der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom, der sowohl die Preise der regionalen Versorger als auch der wichtigsten überregionalen Stromanbieter berücksichtigt, herangezogen.

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